Donnerstag, 25. Juni 2009

Die Insel Havelock ist für Taucher ein Paradies

Für Taucher die ihr eigenes Equipment mit bringen ist die fast unerschlossene Insel Havelock ein echtes Paradies wo man sich richtig erholen kann. Von Großfischen wie Marlin und Hai bis zu gigantischen Schwärmen die an Riffen stehen gibt es hier eine noch unberührte Unterwasser Landschaft die seines Gleichen noch sucht. Das wirklich gute auf der Insel Havelock ist das es einfach nichts mit Luxus gibt so das sich wirklich nur Rucksacktouristen zu den Andamanen trauen. Ein gutes Gefühl im Urlaub nicht zu viele heimische Urlauber zu treffen. Das erklärt dann auch die Preise der im Hinterland der Strände liegenden "Hotels" wenn man sie den man so nennen darf. Einfache Hütten ohne Klimaanlage aber dafür nur 2,50 - 3,00 Euro je Nacht. Für Tagträumer die wie ich die einsame Strände lieben, das tauchen oder schnorcheln am Riff oder sich einfach nur mit einem Buch zurück ziehen wollen, ein echtes Paradies

Port Blair die Hauptstadt der Andamanen

Port Blair die Hauptstadt der Andamanen ist nicht ganz so typisch Indisch wie man eigentlich vermutet. Sie hebt sich schon allein dadurch vom Indischen Hauptland ab das man keine Kühe auf den Strassen sieht die das Stadtleben beinträchtigen wie man das in Indien sonst immer erlebt. Das interessanteste an der Stadt ist wahrscheinlich das alte Gefangenenlager was nun ein Museum ist und die vor gelagerte Insel Ross Island die den Engländern früher mal als Insel für höhere Beamte gedient hat. Leider soll von den ehemaligen Prunkbauten kaum noch etwas zu finden sein. Das tropische Klima mit seiner üppigen Vegetation holt sich halt alles zurück wenn es nicht mehr gepflegt wird. Ich werde mir Ross Island auf jeden Fall anschauen wenn ich vor Ort bin.

Geschichte der Andamanen

Wann immer man nach Andamanen sucht findet man sehr viel Geschichte und Wissenswertes über diese kleinen Inseln die mehr als 1100 Km südöstlich von Kalkutta gelegen sind.

Geschichtlich wird erwähnt das die Andamanen von Dänemark annektiert wurden bevor diese von 1778 - 1783 eine österreichische Kolonie wurden. Nachfolgend wurden dann die Inseln Andamanen und Nikobaren von Großbritannien besetzt und verwaltet. Die Engländer errichteten in der Hauptstadt Port Blair ein Gefängnis das bis heute erhalten ist und heute ein Indisches Museum ist. In die Gefangenen Lager von Andamanen wurden sowohl englische Verbrecher aus England wie auch Indische Widerstandkämpfer zur Strafe eingeliefert.

Rucksack Tourist oder Luxus Hotel auf den Andamanen

Einer von meinen Hauptgründen weil ich zu den Andamanen oder einer der 204 Inseln möchte ist das es dort noch richtig unberührte Strände gibt. Ich liebe einfach die unberührte Natur dafür kann man gerne mal auf ein paar Annehmlichkeiten wie gute Hotels mit Klimananlage verzichten. Ein weiterer Grund dürfte für mich sein das dort nicht der normale Spanien Tourist auftaucht der nur nach Ballermann sucht. Selbst die eigenen Landleute scheinen auf einen Urlaub in den Andamanen zu verzichten zu mindest finden sich wann immer man etwas dazu liest nur Berichte von Rucksack Reisenden die gerne auf gute Hotels verzichten. Je mehr ich über die Andamanen im Internet lese desto mehr überkommt mich die Lust dort mal eine Andamanen Reise zu planen.

Warum ich über die Andamanen schreibe

Angeregt durch einen Bericht in der Zeitschrift Reise und Preise vor einigen Jahren fing ich an Gedanken zu machen dort doch mal einen Urlaub zu verbringen. Die Andamanen sind eine kleine Inselgruppe in der Andamanen See die nur durch ihre 4000-5000 Toten die während des Tsunami im Dezember 2004 ums leben kamen. Leider gibt es auch bei Wikipedia kaum Informationen über diese unbedeuteten Inseln außer das sie fast ihre kompletten Ureinwohner in den letzten 100 Jahren eingebüsst haben und das die Inseln für die Engländer bis 1952 ein Gefangenenlager waren.

Die nördlichen gelegene Insel Landfall Island soll dabei noch sehr natürlich sein und kaum vom Tourismus befallen so das es für Rucksacktouristen noch ein echtes Erlebnis sein soll. Die Strände sollen einsam und nicht verbaut sein so wie man es sich in einer Tropeninsel vorstellt.